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"Man, ist die gut man, die Villa Gutmann!"

Das direkt am Bahnhofsvorplatz und in sehr prominenter Nachbarschaft zur Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse und dem künftigen Städtischen Verwaltungszentrum/TeamViewer gelegene denkmalgeschützte Gebäude, wird momentan grundlegend saniert. Inhaltlich wird sich einiges in der Nutzung des ehemaligen Fabrik- und späteren Wohngebäudes des Unternehmers Abraham Gutmann ändern. Mit guten Speisen und Getränken im Erdgeschoss, Büroräumen in besonders historisch anmutendem Ambiente in den beiden Obergeschossen und drei luftigen Stadtwohnungen unter dem sanierten und wärmegedämmten Dach, erfährt die betagte Villa mehr als nur eine Aufhübschung. Im Zuge der Sanierung wird das Gebäude in seinem ehemaligen Glanz wieder erstrahlen.

Das historisch bedeutsame Gebäude stammt aus dem Jahr 1865 und wurde in einem klassizistisch geprägten Stil errichtet.

Einer der Söhne Abrahams hat um 1891 die baulichen Veränderungen an dem Gebäude hin zu Wohnräumen vorgenommen. Leopold A. Gutmann veranlasste den Einbau eines Aufzuges (1903) und eine wertige wandfeste Jugendstil-Ausstattung. Der repräsentative Anspruch steht offensichtlich im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Rolle Gutmanns, der von 1868 bis 1894 Vorstand des Göppinger Handels- und Gewerbevereins, Mitglied in der Reutlinger Handelskammer und Vorstandsmitglied vieler anderer Institutionen und Vereine war. 1898 verlieh der Württembergische König ihm den Titel eines Kommerzienrates.

Mit schonenden Eingriffen in die historische Substanz werden zeitgemäße Nutzungen in allen Räumen einziehen.

Damit dies auch gelingt, entsteht für die künftigen Besucher, Bewohner und Nutzer rückwärtig ein neuer „Erschließungsturm“, der mit  einem neuen  schwellenfreien Gebäudezugang und mit Aufzug für eine barrierefreie Anbindung bzw. Erreichbarkeit aller Ebenen sorgt. Der Treppenturm löst sich durch eine spürbar gesetzte Fuge sehr harmonisch vom historischen Bestand ab und ordnet sich dem Gebäude weitestgehend unter. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die Jugendstilvilla in ihrem vollen Glanz erstrahlen.

Die Villa Gutmann wird auf ihrem Weg in eine neue Nutzungsperspektive von nachbarlichen Entwicklungsmaßnahmen begleitet.

Im Osten wurde vor kurzem die öffentliche Tiefgarage mit nahezu 100 Stellplätzen eröffnet, die dann unter einem neu erstrahlenden Bahnhofsvorplatz ihre Dienste verrichten wird. Südlich des Gebäudes sind die Bauvorbereitungen für das Städtische Verwaltungszentrum/TeamViewer voll im Gang. Daran anschließend entsteht ein Geschäftshaus, das neben einem Reha-Zentrum Praxis- oder Kanzleiräume enthält.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird die denkmalgeschützte Jugendstilvilla in ihrem vollen Glanz erstrahlen.

Die historischen Bodenbeläge, Fliesen und Parkettböden sowie Stuckdecken aus verschiedenen Epochen in den großzügigen Räumen sind zum Teil noch gut erhalten. Das ehemalige Fabrik- und Wohngebäude wird in den Obergeschossen gewerblich genutzt. Im Dachgeschoss werden Stadtwohnungen entstehen.

 

 

 

Gemütliches Ambiente, historische Atmosphäre, köstliche Kaffee- und Kuchenspezialitäten...

... so lässt sich das neue Wiener Kaffeehaus in der Villa Gutmann zusammenfassen, mit dem ein weiteres gastronomisches Highlight in Göppingen entstehen wird. Mitten in dem historischen Ambiente der Jugendstilvilla werden drei erfahrene Gastronomen, die in Göppingen bereits erfolgreich tätig geworden sind, köstliche Kaffee- und Kuchenspezialitäten anbieten. Besonderen Wert wird auf die Zusammenarbeit mit regionalen Zulieferern gelegt. Das Angebot wird mit einer reichhaltigen Frühstückskarte und wechselnden Tagesgerichten ergänzt. In dem gemütlichen Ambiente lassen sich vor allem die Abendstunden mit einem Glas Wein genießen. Die Terrasse lädt in den Sommermonaten zu einer erholsamen Auszeit vom Alltag ein.

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Ansprechpartner

Max Wiedemann

+49 7161 6008-43